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♦ Die Elektrofischer waren da!
♦ Wallerfiber am Ebro- Stausee
Besatz 2009
Nachdem wir in 2008, wegen Fischmangels bei den Züchtern nicht besetzen konnten. Hatte unser Gewässerwart Mario dieses Jahr erneut die Aufgabe, sich auf die Suche nach Fisch zu machen.
Und was soll man sagen, er hat echt tollen Fisch gefunden. Die Fischzucht Schaube liefert uns 250kg erklassiker Schleie und Karpfen. Alle Fische konnten ohne jeden Markel in unser Gewässer befreit werden. Daher nochmals ein Dank an die Fischzucht Schaube!!
Unsere Erste Vorsitzende Irmgard hat den Besatz mit ihrer Kamera festgehalten und möchte euch natürlich die Fotos nicht vorbehalten.
Die Elektrofischer waren da!
Um ein natürlichen Fischbestand in Berliner Flüssen und Kanälen wieder herzustellen, waren Forscher der Humboldt Universität, bei uns am Stichkanal.
Diese haben eine Strecke von ca.500m elektrisch abgefischt. Grundsätzlich unspektakulärer als man denkt. In erster Linie nur laut, da auf ihrem Boot ein Generator läuft, der ihnen 360Volt und 18Amper zur Verfügung stellt.
Damit können sie in erster Linie nur kleine Fische betäuben, trotzdem gelang es ihnen einen 70+ cm Hecht und einen 80+ Rapfen zu fangen. Außerdem eine ganze Anzahl an Aalen, Alanden, Barschen, Giebeln, kleinere Hechte (30cm) und natürlich reichlich Weißfisch.
Unter den Forschern waren selbst zwei Angler, die gerade von dem guten Barschbestand begeistert waren, kein Wunder hatten sie einige Barsche mit 40+ cm in ihren Netzen.
Das besondere „High Light“ eine kleine Quappe die unsere 1.Vorsitzende Irmgard Freund und mich ( Martin ) staunen ließen. Laut Forscher selten, aber nicht ungewöhnlich im Berliner Raum.
Grundsätzlich waren die Forscher sehr zufrieden, wenn nicht sogar begeistert von unserem Gewässer und das nicht nur aus anglerischer Sicht, sondern auch aus biologischen Gründen, da der Teltowkanal kaum Rückzugsgebiete für laichende Fische und Jungfische bietet, wäre unser Kanalstück eine „Oase“ für die Fische.
Unsere erste Vorsitzende Irmgard Freund, war mit dem Ablauf sehr zufrieden, der Umgang mit den Fischen war sehr schonend, so gut wie alle Fische haben das Vermessen und Wiegen gut überstanden und konnten in ihr Element zurück gesetzt werden.
Die ganze Aktion hat ca. 5 Stunden gedauert.
Wallerfiber am Ebro- Stausee
Welchen Petri- Jünger fasziniert dieser wohl geheimnisvollste Süßwasserfisch nicht, und wer hofft nicht ebenso, wie wir es taten, einmal einen dieser Bartelträger an der Angel zu haben? Nach einigen ( mehr oder weniger ) Zufallsbissen an der Oder, wollten wir es wissen und buchten eine Woche Wels - Angeln am Ebro - Stausee.
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Dieses Mal keine Unterkunft im Camp, sondern auf einem Hausboot, und somit kein Hin-und Herfahren, kein Aus- und Einpacken, sondern 7 Tage angeln rund um die Uhr, direkt vom Hausboot aus. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten, in den 7 Tagen fingen wir 12 Welse, der Größte maß 180cm und wog 48kg. Das machte Lust auf mehr und so buchten wir auch 2006 wieder unser Hausboot, nun aber für 14 Tage. In idealer Lage, direkt gegenüber dem Wahrzeichen des Stausees, gingen wir vor Anker und nun krachte es richtig: In 14 Tagen konnten wir 54 Welse unseren - an Bojenmontagen angebotenen - Ködern nicht widerstehen. Das Durchschnittsgewicht lag bei ca. 30kg, aber auch richtig Kapitale waren dabei, bis zu einem Waller-Knaller 222cm und 75kg!!! Alle Welse wurden natürlich unbeschadet wieder zurücksetzt.
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Der Ebro- Stausee mit seiner unglaublichen Ruhe, der zwar kargen, aber unberührten Natur und der schroffen Schönheit der Landschaft, wird uns mit Sicherheit noch einmal wieder sehen. Autorin Irmgard Freund
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So sehen die Hausboote aus, sie haben Dusche, WC, kleine Küche,
Schlafplätze für 6 Personen und ein Schiebedach.

"Angeln de Luxe" direkt vom Hausboot aus.

180cm, 48kg Fänger: Tobias Freund

Reinhold freut sich auch über ein kleineres ,,Modell".
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Das Wahrzeichen des Ebro- Stausees: Der Trum, der überfluteten Kirche von
Fajon. Ein Neubau tront auf dem Berg hinter dem Turm.

Horst mit einen Wels von ca.35kg

Große Klappe (und einiges dahinter)

Dieser Bursche brachte es auf 45kg, bei 175cm, Fänger Reinhold.

Und das ist er: Der Kapitale 222cm und 75kg, gefangen von Horst Freund.
Ein toller Fisch, ein super Erlebnis, Freude beim Team!
Unsere Fliegenfischer
Unsere Fliegenfischer
Tight Lines, liebe Fliegenfischerinnen und
Fliegenfischer!
In der ILA gibt’s also auch Leute, die regelmäßig dieser speziellen Variante unserer Passion, dem Fliegenfischen, frönen. Unsere „Gruppe“ besteht aus vier ILA-Mitgliedern, die gemeinsam mindestens zwei Mal jährlich für jeweils eine Woche zum Fliegenfischen fahren. Meist geht’s an die Fließgewässer in Franken. Auch im Bayerischen Wald und in Thüringen haben wir sehr schöne Gewässer entdeckt und erfolgreich befischt.
Unsere Zielfische sind Äschen und Forellen, die wir dann ausschließlich mit Trockenfliegen, Nymphen und Streamern befischen. Hauptzeit ist das Frühjahr, so um den Monatswechsel Mai/Juni bis Mitte Juni, um möglichst den Schlupf der dort noch zahlreich vorkommenden Maifliegen mitzubekommen.
Dann steigen auch die großen Äschen und Forellen nach
selbstgebundenen Imitationen dieser großen Fliegenart. Im Herbst ist eher
die Fischerei mit kleinen und zarten Fliegenmustern angesagt, auf
Hakengrößen zwischen 16 und 20, unter Verwendung von Vorfachspitzen
bis 0,12 mm.
Seit rund 25 Jahren „hängen“ wir an der Fliegenrute und
versuchen, mit Federn und Haaren, verschiedenen Garnen und sonstigen
Materialien, die wir mehr oder weniger künstlerisch um Haken wickeln,
Fische zu fangen, die wahrscheinlich mit einem fetten Tauwurm leichter zu
fangen wären!
Dabei versuchen wir, einen nahezu völlig gewichtslosen Köder (die
künstliche Fliege! ) der an einer Schnur hängt, die ungefähr so
dick wie eine Wäscheleine ist, mit einer Angelrute auszuwerfen! Schon
irre, oder?
Natürlich geht’s einfacher, aber geht’s auch reizvoller?
Die Faszination liegt sicher in der eleganten Wurftechnik, im ständigen
Beobachten, ja Lesen, des Gewässers und dem Verhalten seiner Bewohner und
seiner Nährtiere. Sie liegt in der Aktivität des Anglers, der nicht
sitzend verharrt, auf Beute wartend, sondern umherstreift und den Fisch sucht,
der sich durch sein Steigen nach einer Fliege verrät. Sie liegt auch im
Begutachten und Identifizieren von winzigen Fliegen und dem meist mehr oder
weniger gelungenen Versuch, diese möglichst naturgetreu nachzubilden.
Und wenn dann alles gepasst, der Fisch das Angebot angenommen hat und nach
konsequentem Drill zum Kescher (oder zur Hand) geführt wird, ist das eine
besondere Befriedigung. In unserem Stichkanal gibt’s keine Forellen,
keine Äschen!
Aber es gibt Plötzen, Rotfedern, Bleie, Alande und Rapfen die sich
ausgezeichnet mit der Fliege befischen lassen. Einfach mal probieren,
keine Maden kaufen, Tauwürmer im Boden lassen, der klebrige Mais bleibt in
der Dose, die Hände sauber, ohne schmieriges Anfutter.
Versucht’s einfach mal.
Ran an die Fliege!
( Bei Fragen einfach E-Mail an: trout66@web.de oder an die ILA –Mail
Adresse )
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Wie alles begonnen hat!!!
Wie alles begonnen hat!!!
Ende der 60er Jahre wurde der Grundstein für das moderne Karpfenangeln gelegt.
Der Engländer und Pionier des Karpfenangeln Fred Wilton entwickelte den Boilie, eine hart gekochte Teigkugel, deren Zutaten sich nach den Ernährungsgewohnheiten von Karpfen richtet.
Mit dem Boilie war es nun möglich gezielt auf Karpfen zu fischen, weil kaum ein anderer Fisch, den harten Boilie fressen kann.
Diesen Umstand verdankt der Karpfen seinen Schlundzähnen, mit denen es ihm möglich ist Boilies zu zerteilen, um sie schließlich zu fressen.
Ausgehend von England entwickelte sich im Laufe der nächsten Jahre eine eigene Szene. Man findet heute in der ganzen Welt Anhänger des Karpfenfischens.
Mittlerweile ist die Szene gerade in Europa so groß, dass es zahlreiche Veranstaltungen, Treffen und Messen, die sich ausschließlich um das Karpfenfischen drehen, ausgerichtet werden.
Die Auswahl der Geschmacksrichtungen ( Flavour ) von Boilies reicht von Ananas über Fisch, Kebab bis Zitrone und es gibt eine riesige Anzahl von Firmen wie Fox, Pelzer, Korda, Nash ... um nur mal ein paar zu nennen, die in erster Linie nur Geräte und Köder für das Karpfenangeln herstellen. Wir reden hier von elektronischen Bissanzeigern, Futterbooten, Liegen, Zelten, Abhakmatten usw..
Obwohl der Karpfenangler sich gerne auf Messen mit anderen über die neusten Entwicklungen informiert und nichts gegen ein Schwätzchen mit Gleichgesinnten hat, ist er doch, in der Regel, ein Einzelgänger und verrät z.B. nichts über seine Köder und Fangplätze (Hot Spots).
Da das Karpfenangeln eine relativ moderne Angelart ist, verwundert es nicht, das gerade unsere jüngeren Mitglieder das Karpfenangeln erfolgreich betreiben.
Unser Gewässer gibt sowohl Karpfen her, die sich wunderbar zum Verzehr eignen, als auch Fische die für die meisten Kescher schlicht zu klein sind.
Jedenfalls haben unsere Karpfenangler sich noch nie wegen unserem Karpfenbestand beschwert.
In diesem Sinne Petri Heil ♦ zum Inhaltsverzeichnis

