Dienstag, 17. Juli 2007

Unsere Fliegenfischer

Unsere Fliegenfischer 

Tight Lines, liebe Fliegenfischerinnen und Fliegenfischer!  fliegerfischer1

In der ILA gibt’s also auch Leute, die regelmäßig dieser  speziellen Variante unserer Passion, dem Fliegenfischen, frönen. Unsere „Gruppe“ besteht aus vier ILA-Mitgliedern, die gemeinsam mindestens zwei Mal jährlich für jeweils eine Woche zum Fliegenfischen fahren. Meist geht’s an die Fließgewässer in Franken. Auch im Bayerischen Wald und in Thüringen haben wir sehr schöne Gewässer entdeckt und erfolgreich befischt.

Unsere Zielfische sind Äschen und Forellen, die wir dann ausschließlich mit Trockenfliegen, Nymphen und Streamern befischen. Hauptzeit ist das Frühjahr, so um den Monatswechsel Mai/Juni bis Mitte Juni, um möglichst den Schlupf der dort noch zahlreich vorkommenden Maifliegen mitzubekommen.
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Dann steigen auch die großen Äschen und Forellen nach selbstgebundenen Imitationen dieser großen Fliegenart. Im Herbst ist eher die Fischerei mit kleinen und zarten Fliegenmustern angesagt, auf Hakengrößen zwischen 16 und 20, unter Verwendung von Vorfachspitzen bis 0,12 mm.
Seit rund 25 Jahren „hängen“ wir an der Fliegenrute und versuchen, mit Federn und Haaren, verschiedenen Garnen und sonstigen Materialien, die wir mehr oder weniger künstlerisch um Haken wickeln, Fische zu fangen, die wahrscheinlich mit einem fetten Tauwurm leichter zu fangen wären!
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Dabei versuchen wir, einen nahezu völlig gewichtslosen Köder (die künstliche Fliege! ) der an einer Schnur hängt, die ungefähr so dick wie eine Wäscheleine ist, mit einer Angelrute auszuwerfen! Schon irre, oder?
Natürlich geht’s einfacher, aber geht’s auch reizvoller?
Die Faszination liegt sicher in der eleganten Wurftechnik, im ständigen Beobachten, ja Lesen, des Gewässers und dem Verhalten seiner Bewohner und seiner Nährtiere. Sie liegt in der Aktivität des Anglers, der nicht sitzend verharrt, auf Beute wartend, sondern umherstreift und den Fisch sucht, der sich durch sein Steigen nach einer Fliege verrät. Sie liegt auch im Begutachten und Identifizieren von winzigen Fliegen und dem meist mehr oder weniger gelungenen Versuch, diese möglichst naturgetreu nachzubilden.
Und wenn dann alles gepasst, der Fisch das Angebot angenommen hat und nach konsequentem Drill zum Kescher (oder zur Hand) geführt wird, ist das eine besondere Befriedigung. In unserem Stichkanal gibt’s keine Forellen, keine Äschen!
Aber es gibt Plötzen, Rotfedern, Bleie, Alande und Rapfen die sich ausgezeichnet mit der Fliege befischen lassen. Einfach mal probieren, keine Maden kaufen, Tauwürmer im Boden lassen, der klebrige Mais bleibt in der Dose, die Hände sauber, ohne schmieriges Anfutter.
Versucht’s einfach mal.
Ran an die Fliege! 
( Bei Fragen einfach E-Mail an: trout66@web.de oder an die ILA –Mail Adresse )
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